Holzkirchen

03. Hutka

Die Holzkirche der Allheiligen Gottesmutter, 1923

    Die erste griechisch-katholische Kirche im Dorf Hutka wurde im letzten Drittel des 18. Jh. gebaut. Sie wurde den hll. Kosmas und Damian geweiht. 1915 wurde sie durch einen Brand zerstört. Die zweite, ursprünglich auch griechisch-katholische Holzkirche, wurde 1923 gebaut und der Geburt der Allheiligen Gottesmutter geweiht. Der Ausbau der Kirche geschah in Eile und litt unter dem Finanzmangel.
    Sie ist eine einteilige, dreiräumige Kirche mit drei Türmen und Kreuzen. Die Kirche hat eine Blockhaus- und der Turm eine Säulenkonstruktion. Der Eingang befindet sich auf der westlichen Seite. Die gesamte Kirche ist mit Brettern verkleidet. Der Hauptturm wurde in die Gebäudestirn eingebaut. Jetzt befinden sich zwei Glocken im Turm, davon eine aus dem 18. Jahrhundert. In der Dachmitte über dem Kirchenschiff sind ein Türmchen mit dem Zwiebelchen und ein Einarmzierkreuz eingesetzt. Die rechteckigen Fenster im Vorraum des Schiffes und des Heiligtums sorgen für gute Lichtverhältnisse des Innenraumes der Kirche.
    Die Ikonostase in der Kirche fehlt. Es gibt hier nur einzeln eingesetzte drei Ikonen der Hauptreihe, und zwar: Gottesmutter Hodigitria, Christus Pantokrator und eine Ikone der Geburt der Allheiligen Gottesmutter. Diese Ikonen entstanden in verschiedenen Zeitepochen. Der Unterschied ist erkennbar beim Vergleichen der Ikonen Hodigitria und Patroziniumsikone mit der bedeutend älteren Ikone des Christus Pantokrator.
Im Jahr 2000 wurde die Kirche an die orthodoxe Kirche übergeben.