Holzkirchen

10. Nová Polianka (Svidník)

Die griechisch-katholische Holzkirche der hl. Paraskeva, 1763

    Die Filialholzkirche wurde gegen 1742 erbaut. Sie wurde der hl. Paraskeva geweiht. Das Kirchengebäude wurde während des Zweiten Weltkriegs erheblich beschädigt, aber nach der Reparatur ist sie bis ins Jahr 1960 benutzt worden, obwohl im Dorf bereits früher eine neue gemauerte Kirche der hll. Petrus und Paulus (im Jahr 1937) gebaut wurde. Die Holzkirche wurde im Jahre 1960 ins Freilichtmuseum in Svidnik übertragen.
    Die Kirche ist dreiteilig, dreiräumig, dreitürmig mit drei Kreuzen. Die Kirche zusammen mit dem Vorraum hat eine Blockhaus- und der Turm eine Säulenkonstruktion. Der Eingang in den Vorraum ist an der Westseite. Der Hauptturm wächst aus dem Vorraum empor. Es gibt ein eingepasstes Zwiebelchen, eine Blindlaterne, ein Zwiebelchen und ein Doppelarmiges Metallkreuz. Das Kirchenschiffdach ist mit einem Bretterdach überdeckt und darauf ist ein geschmücktes Einarmkreuz gestellt. Ähnlicherweise sieht auch das Altarraumdach aus. Es ist wieder mit einem geschmückten Einarmkreuz beendet. Im Hauptturm befanden sich ursprünglich drei Glocken. Später sind nur zwei geblieben, die anschliessend in den externen Glockenturm neben der Kirche übertragen und aufgehängt wurden. Auf dem Oberbalken des Portals ist die Jahreszahl 1763 erhalten geblieben.
    Jetzt ist in der Kirche in Nova Polianka eine Ikonostase installiert, die möglicherweise aus der ehemaligen Holzkirche aus Pravrovce stammt, was auch die Patroziniumsikone der Drei Hierarchen (hl. Basilius der Grosse, hl. Gregor von Nazianz und hl. Johannes Chrysostomus) zeigt. Die ursprüngliche Ikonostase aus der Holzkirche in Nova Polianka wurde ins Freilichtmuseum in Svidnik übertragen, was die Ikone der hl. Paraskeva bezeugt, die die Kirchenpatronin in Nova Polianka ist. Beide Ikonostasen sind ungefähr aus der selben Zeitperiode, der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, entstanden. Die Ikonostase kann man als fünfreihig charakterisieren, wenn man auch zwei Ikonen unter der Hauptreihe in Betracht zieht. Die Hauptreihe ist aus folgenden Ikonen gebildet: hl. Bischof Nikolaus, Gottesmutter, Christus Pantokrator und die Ikone der hl. Paraskeva. Die zweiflüglige Königstür ist mit sechs Medaillons - vier Evangelisten und zwei Szenen der Verkündigung in der Hauptreihe eingesetzt. Statt der Diakonstüren gibt es nur Löcher. Die zweite Reihe besteht aus den Festtagen des Kirchenjahres, wo sich in der Mitte die Ikone des Letzten Abendmahls befindet. Die dritte ist die Apostelreihe mit der zentralen Ikone Christus Hoherpriester. Die vierte - Prophetenreihe zählt vier Medaillons mit Paargestalten. Die große Ikone der Pieta bildet die Ikonostasenspitze. Die fünfte Reihe besteht aus zwei Ikonen: unter der ersten Hauptikone ist die hl. Katharina und unter der vierten Ikone der hl. Erzengel Michael.
    Gleich neben der Kirche befindet sich ein Holzglockenturm mit zwei Glocken, der eine aufwärts sich verengende Säulenkonstruktion hat. Sein Pyramidaldach ist mit einem Bretterdach gedeckt. Es gibt ein geschmücktes Einarmkreuz an der Turmspitze, das eine ungewöhnliche Kombination des breiten Ringes und Kegels hat.

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